Qualiät bei Lebensmittel

Lebensmittelqualitäts- und Sicherheitsmanagementsysteme

 Eine kurze Analyse der individuellen und integrierten Ansätze

Managementsysteme wie ISO 9000 oder integrierte Managementsysteme nach ISO 22000: 2005 (Lebensmittelsicherheitsmanagementsysteme - Anforderungen an eine Organisation in der Lebensmittelkette) sind auch für die Produzenten zugänglich. In diesem Beitrag werden die wichtigsten theoretischen Systeme erörtert und mehrere Faktoren, sowie Grenzen oder Beiträge zur erfolgreichen Umsetzung von Qualitäts-, Sicherheits- oder integrierten Systemen in der Lebensmittelindustrie identifiziert.

Individuelle Qualitäts- und / oder Sicherheitsmanagementsysteme für die Lebensmittelindustrie - Ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) kann definiert werden als: eine Reihe von koordinierten Aktivitäten, zur Steuerung einer Organisation, um die Wirksamkeit und Effizienz der Leistung kontinuierlich zu verbessern. Die Lebensmittelqualität ist ein komplexes Konzept, welches nur in Bezug auf die Lebensmittelsicherheit beurteilt werden kann. Um für den Konsum sicher zu sein, muss ein Lebensmittel volgendes erfüllen: legislative Anforderungen; Technologische Kriterien; Hygieneanforderungen; Transport- und Handhabungsanforderungen; Handelsbedingungen und die beabsichtigte Verwendung erfüllen. Der Zusammenhang zwischen Qualität und Sicherheit ist kompliziert und obwohl Sicherheit nicht als völlig eigenständiger Aspekt von der Qualität angesehen werden kann, wurde erkannt, dass die Komplexität beider Konzepte es Notwendig macht, sie separat zu managen. In der Tat war die Begründung hinter der Trennung von Nahrungsmittelsicherheit von der Qualität die Notwendigkeit, das Konzept der Sicherheit zuerst und vor allen anderen Qualitätsaspekten zu platzieren. Das Ergebnis kann in Qualitätssicherungssysteme (QA) eingeordnet werden, die die Voraussetzungen (GMPs, GHPs, GAPs) und HACCP beinhalten; Qualitätsmanagementsysteme (QMS), die sich auf ISO oder TQM beziehen; Und integrierte Systeme (IS) wie ISO 22000.

Die Systeme können nach dem Umfang der abgedeckten Tätigkeiten klassifiziert werden in:

  • Grundsicherheitssysteme: Voraussetzungen (GAPs, GMPs, GLPs usw.)
  • fortgeschrittene Sicherheitssysteme wie HACCP
  • integriertes Lebensmittelsicherheitsmanagement - ISO 22000
  • grundlegende Qualitätsmanagementsysteme - ISO 9001
  • fortschrittliche Qualitätsmanagementsysteme - ISO 9004. Ein Teil der Qualitätssicherungssysteme und der voraussichtlichen Programme, die von der Industrie angewendet werden, wird im Folgenden dargestellt.

Gute Fertigungspraktiken - GMP

 

GMPs im Sinne der „Food and Drug Administration“ in 21 CFR Teil 110 sind die Mindestanforderungen an die Sanitär- und Verarbeitungsanforderungen für Lebensmittelunternehmen.

Das grundlegende Ziel von GMP ist es, die notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um die Einhaltung aller Qualitäts- und Sicherheitsgrundanforderungen zu gewährleisten, wie: 

  • Beseitigung, Prävention, Minimierung aller Produktausfälle im weitesten Sinne
  • sichert sich konsequent eine gewisse Qualitätsgleichheit. Voraussichtliche Programme bieten die grundlegenden Umwelt- und Betriebsbedingungen, die für die Herstellung von sicheren, gesunden Lebensmitteln notwendig sind.

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