Anwendung von HACCP bei Dr. Oetker

Anwendung von HACCP bei Dr. Oetker

Produktqualität und Lebensmittelsicherheit haben für Dr. Oetker, ein erfolgreiches deutsches Nahrungsmittelunternehmen,  oberste Priorität. Der Verbraucher steht bei Dr. Oetker an erster Stelle. Das Unternehmen nimmt daher die Produktbewertung ernst und geht ebenfalls mit Kritik ernst um, damit es sich verbessern kann. Dr. Oetker wählt sorgfältig die Zutaten aus und führt strenge Qualitätskontrollen von der Rohware bis zum fertigen Produkt durch.  Auch nach dem HACCP-Konzept (Hazard Analysis of Critical Control Points) erfolgt bei Dr.Oetker die Qualitätssicherung. Über das HACCP-Konzept kann somit der gesamte Fertigungsprozess und wenn gesundheitliche Gefährdungen bestehen, analysiert werden. Entsprechende Lenkungsmaßnahmen sowie Produktsicherheit und Qualität erfolgen an relevanten Prozessschritten. Die Grenzwerte werden bei Dr. Oetker mittels umfassender Qualitätssicherung und einer aufwändigen Analyse sichergestellt. 

Folgende Punkte umfassen die Lebensmittelsicherheit sowie die Produktqualität bei Dr. Oetker:

  • Qualitätspolitik
  • ISO 14001 (Umweltsicherheit und Nachhaltigkeit)
  • ISO 9000 Qualitätsmanagementprogramm
  • Kontinuierliches Verbesserungsprogramm
  • Lebensmittelrecht und Deklaration
  • Integration der Qualitätssicherung in die Produktentwicklung
  • Qualifiziertes Personal (durch Aus- und Weiterbildung)
  • Verbraucherkommunikation und Transparenz
  • Risikomanagement und Krisenbewältigung
  • Food Safety (HACCP, ISO 22000)
  • Anlagen- und Prozessdesign
  • Lieferantenaudits und -bewertung
  • Rohwarenkontrolle
  • Fremdkörperkontrolle
  • Fertigwarenkontrolle
  • Produktschutz und Verpackungsdesign
  • Rückverfolgbarkeit
  • Transportüberwachung

Das HACCP-Konzept umfasst alle Maßnahmen der Lebensmittelhygiene und Qualitätssicherung, die darauf basieren, mit geringem Aufwand eine möglichst hohe Sicherheit zu erzielen. An erster Stelle werden im jeweiligen Betrieb die Hygienerisiken und Gefährdungsquellen identifiziert(Hazard Analysis), daraus werden die kritischen Punkte (Critical Control Points) abgeleitet und Grenzwerte festgelegt, um die kritischen Punkte (Critical Control Points) zu kontrollieren. 

 

 

 

Anhand eines Beispiels einer Tiefkühl-Pizza Salami werde ich euch im folgenden Text verdeutlichen, wie die Produktion in diesem Lebensmittelunternehmen sein kann und welche Maßnahmen ein Unternehmen durchführt, damit eine außerordentliche Qualität und Sicherheit der Produkte entsteht.  Nach dem die Wareneingangskontrolle durchgeführt wurde, wird als erstes der Teig für den Pizzaboden hergestellt. Dieser beginnt von der Produktentwicklung, über Einkauf und Anlieferung der Waren, Produktion, Lagerung und Transport bis zum Verbraucher. Bevor z.B. die Salami anhand angegebener Rezepturen für die Tiefkühl-Pizza von Dr. Oetker hergestellt wird, muss die Fleischqualität der Salami eindeutig definiert und genau überprüft werden. Im Rahmen des HACCP-Konzepts bei Dr. Oetker (Hazard Analysis of Critical Points), findet neben einer richtigen Dosierung unter anderem auch die Überwachung der Prozesse statt. Die Kontrolle richtet sich auf bakteriologische Sicherheit und Kontamination wie z.B. Fremdkörper. Die Logistik bei Dr. Oetker richtet sich auch nach dem Qualitätssicherungskonzept HACCP, sodass immer wieder Überprüfungen an zahlreichen Kontrollpunkten stattfinden.  Beispiele für Kontrollpunkte bei einer Tiefkühlpizza bei Dr. Oetker können sein: 

 

  • Konsequente Einhaltung der Kühltemperatur bei mindestens -18°C über die gesamte Logistikkette
  • Jede Paletten-Ladung bekommt ein Etikett mit einem weltweit unverwechselbaren und eindeutigen Barcode
  • Dadurch kann die Produktionscharge jederzeit in allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen zurückverfolgt werden

Der Verbraucher wird daher unmittelbar über die Information auf der Produktverpackung informiert, bevor er die Tiefkühl-Pizza in seinen Händen hält. Auf der Rückseite der Verpackung sind gemäß Lebensmittelrechtlicher Bestimmungen (LMIV) alle vorgeschriebenen Zutaten in der Zutatenliste deklariert. Damit macht sich der Hersteller Transparent. Auch über die einzelnen Inhaltsstoffe werden die Kunden auf den Produktverpackungen durch Mitarbeiter des Dr. Oetker informiert. Die Mitarbeiter leiten Hinweise an die jeweiligen Abteilungen weiter.  Die Verbraucher leisten daher einen wichtigen Anteil an kontinuierlichen Verbesserung der Dr. Oetker Produkte.

 

Quellenangabe:

  1. https://www.youtube.com/watch?v=caTnXs29X2U
  2. https://www.oetker.de/lebensmittel-lexikon/ld/hazard-analysis-and-critical-control-points-konzept.html
  3. https://www.oetker.de/presse/presse-news/detailseite/n/Unternehmens-News/qualitaet-und-lebensmittelsicherheit-bei-dr-oetker.html

 

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