Qualitätsmanagement in Projekten

Was bedeutet Qualitätsmanagement in Projekten?

Man unterscheidet zwischen Produkt- und Projektqualität. Im Rahmen der Planung werden Maßnahmen und Methoden zur Erreichung der Qualität festgelegt. Die Wahrnehmung der Qualität ist immer subjektiv, ganzheitlich und relativ! („preceived quality“). Der Kunde als begeisterte Anspruchsgruppe steht für wahre Projektqualität. Der Kunde bewertet unter anderem die Qualität und ob das Ergebnis hoch oder eher gering ist. Deshalb ist es wichtig frühzeitig zu verstehen, was der Kunde will bzw. braucht damit diese Kundenanforderungen dementsprechend dokumentiert und schriftlich freigegeben werden können.

 

  • Der Qualitätsplan beschreibt die konkrete Feststellung der Qualität des Produktes aus den Projektzielen.

 

  • Im Qualitätsmanagementplan werden Vorgehensweisen und Abläufe als Bestandteil des QMS beschrieben.

 

  • Qualitätslenkung begleitet die Projektdurchführung und legt fest, wie die geforderte Qualität erreicht wird und Qualitätsmessdaten, Berichte und validierte Liefergegenstände.

 

 

Statistische Methoden wie Regelkarten können wegen der Einmaligkeit nicht angewendet werden

 

… wegen der Einmaligkeit sind jedoch die Vollständigkeit des Lastenhefts, Überprüfbarkeit der Ziele und Überprüfung der Erfüllung der Kundenanforderungen eine spezifische Herausforderung für Projekte.

 

  • Planung interner Test- und Prüfmaßnahmen für Produkt und Prototypen möglichst in Absprache mit (internen) Kunden. Die Überprüfung der Erreichung im Rahmen der Qualitätslenkung.

 

  • Das Änderungsmanagement regelt Abläufe wie Dokumentation und Freigabe bei Änderung der Anforderungen.

 

Die ISO 10006 (2003) ist eine Richtlinie für das QM in Projekten mit Schwerpunkt beim Projektmanagement.