Die Fertigungsprozesse heute und in der Zukunft

In diesem Artikel werden wir einige Herstellungsprozesse von verschiedenen Produkten näher betrachten. Beide Prozesse werden heute noch verwendet und Prozesse, die in der Zukunft mehr genutzt werden, diskutiert.
Nehmen wir als Beispiel die LEGO Steine, das wohl beliebteste Spielzeug der Welt. Das auffallendste Merkmal eines LEGOs ist es, dass diese einfach zu montieren sind. LEGO Steine gibt es in vielen verschiedenen Größen, Formen und Farben zu kaufen, damit man alles Mögliche, was auch immer man will, bauen kann. LEGO Steine werden in einem einzigen Prozess, nämlich der Kunststoffeinspritzung, hergestellt. LEGO muss die Grundlagen des Prozesses verstehen und gute Qualität über lange Zeiträume beibehalten. LEGO Steine sind ein einfaches Stück, ein Prozess entspricht also der Einheit des LEGO-Produkts. Obwohl der Prozess immer das gleiche ist, muss LEGO das beste Verständnis für die Grundlagen des Spritzgießprozesses von einfach bis hin zum komplex haben.

Nun kommen wir zu den elektronischen Geräten. Amazon, ein global agierendes Unternehmen, verkauft einen Tablet-Computer für 50€. Es hat einen Touchscreen, Wi-Fi, Batterie, Lautsprecher, einen ziemlich guten Prozessor und einen Speicher. Um den Wert im Maßstab zu haben, verkauft man diesen Tablet-Computer für 50€, man muss daher eine Lieferkette verwalten, verschiedene Prozesse/Technologien integrieren, um dies zu erreichen. Selbst die Beschichtungen auf dem Glas oder ein einzelnes Material in der Batterie oder auf der Leiterplatte, involvieren seinen eigenen Herstellungsprozess, eine Analogie zum LEGO-Stein.

Ein anderes Produkt, welches von einem Startup Firma in Kalifornien namens Roost, entwickelt wurde, sind intelligente Batterien. Wenn man einen Rauchermelder kaufen will und diese über das Smartphone steuern bzw. warnen will, kann man diese Batterien kaufen. Diese Batterien fungieren als Batterie für den Rauchmelder. Die Batterie besteht aus ein Stück Elektronik, damit es eine Warnung an das Smartphone senden kann.
Ein weiteres Produkt sind die Dash-Tasten. Das sind Tasten, die eine Verbindung zum WLAN-Netzwerk herstellen und gleichzeitig zum Amazon-Konto eine Verbindung herstellen. Wenn zum Beispiel das Waschmittel in der Waschmaschine ausgeht kann Amazon sogar anhand eines Knopfdrucks ein neues Waschmittel bestellen, welches innerhalb ein paar Tagen nach Hause geliefert wird.
Erstaunlich ist es, was tatsächlich diese Knöpfe machen können, oder die intelligenten Batterien. Diese Elektronik ist in vielen Konstruktions- und Fertigungsbetrieben heutzutage integriert.
Wenn wir zunächst an die Herstellung denken, sollten wir nicht nur daran denken, wie all das Zeug gemacht wird, sondern auch wie es zu uns kommt. Im Amazon Logistikzentrum arbeiten Menschen und Roboter zusammen. Amazon setzt weltweit in über 20 Logistikzentren großflächig auf Roboter ein.

Es ist ein interessantes und komplexes Thema. Was passiert, wenn der Roboter, den Mensch ersetzt, der die Kisten verpackt? Gute oder Schlechte Idee? Kollegen oder Konkurrenten? Roboter werden Aufgaben übernehmen, die bisher von Menschen gelöst wurden. Wie sehr wird sich unsere Arbeitswelt noch verändern?

Ohne Roboter und Computer würde unsere Arbeitswelt zusammenbrechen. Ein wesentlicher Vorteil von Roboter ist, dass Produktionsabläufe wesentlich schneller, flexibler und frei von menschlichen Fehlern gestalten lassen. Andererseits besteht durch die Besatzung von Roboter auch die Gefahr, dass es zu gefährliche Kommunikative Missverständnisse zwischen dem Menschen und der Maschine geprägt sein kann. Es gibt also Vor-und Nachteile für Mensch und Maschine. Die Digitalisierung und künstliche Intelligenz verändern die Arbeitswelt.

Wenn man kurz darüber nachdenkt, wie das Smartphone heutzutage in den letzten zehn Jahren die Arbeit verändert hat, wie flexibel die Arbeit geworden ist. Vor 20 Jahren gab es das Smartphone nicht. Heute kann man eine Büroarbeit vor einer Parkbank erledigen, welches vor 20 Jahren nicht denkbar war.

Die Wertschöpfungskette sowie die Arbeitsweisen veränderten sich rasant in den letzten zehn Jahren. Man sollte nicht nur an die Gegenwart denken, sondern auch über die Zukunft.

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